Bayerisches Staatsministerium für
Gesundheit und Pflege

Aktuelles aus der Gesundheitspolitik

13.04.2016

Patienten- und Pflegebeauftragter Imhof fordert: Die Förderung der Ausbildung zum Pflegefachhelfer in der Altenpflege muss weitergeführt werden

Die Bundesagentur für Arbeit hat im Rahmen der Initiative zur Flankierung des Strukturwandels (IFlaS) die Ausbildung zum Pflegefachhelfer (Altenpflege) gefördert. Diese Förderung ist zum 31.03.2016 ausgelaufen. Die Förderung, die auf die Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege des Bundes zurückgeht, hat insbesondere ungelernten Personen den Weg in das Berufsleben eröffnet.

Imhof fordert die Verlängerung der Förderung. „Es ist unverständlich, ein Förderprogramm auslaufen zu lassen, das den Weg in das Berufsleben ebnet und zugleich beiträgt, die Personalsituation in der Pflege nachhaltig zu entschärfen.“

Rund 30% der Pflegefachhelfer haben diese Förderung genutzt. Weit über 30% der Pflegefachhelfer haben sich anschließend zum Altenpfleger weiterqualifiziert und sind heute als wertvolle Fachkräfte in der Pflege tätig.

Die Pflegeeinrichtungen leiden nach wie vor unter einem eklatanten Fachkräftemangel. Während die Förderung der Ausbildung zum Altenpfleger über den 31.03.2016 hinaus verlängert wurde, gilt das für die Ausbildung der wichtige Unterstützungsarbeit leistenden Pflegefachhelfer nicht.

Imhof klagt: „Das Auslaufen der Förderung entzieht der Altenpflege eine wichtige Fachkräftequelle. Es ist ein Schlag ins Gesicht für diejenigen, die den Weg in den Beruf suchen, noch mehr aber für die Pflegebedürftigen, die am stärksten unter dem bestehenden Fachkräftemangel leiden.“