Bayerisches Staatsministerium für
Gesundheit und Pflege

Entlastungsbetrag

Wurde der Entlastungsbetrag nach § 45 b SGB XI im Kalenderjahr 2017 nicht oder nicht vollständig in Anspruch genommen, werden die Beträge ins Folgejahr übertragen und können bis zum 30.6.2018 für in Anspruch genommene Entlastungsleistungen abgerufen werden.

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Entlassmanagement

Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (Versorgungsstärkungsgesetz – VSG) am 23.7.2015 hat der Gesetzgeber durch Änderung des § 39 Abs. 1 SGB V „Krankenhausbehandlung“ das Entlassmanagement, das bereits Teil einer Krankenhausbehandlung war, verbessert. Ziel der Gesetzesänderung war, den Übergang von der stationären Krankenhausversorgung in eine andere anschließende Versorgung (ambulant, Reha oder Pflege) für Patienten reibungsloser zu gestalten.

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Änderung zum 1. April bei den Terminservicestellen

Das Versorgungsstärkungsgesetz sieht die Einrichtung von Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) vor. Diese sollen bei der Suche nach einem Facharzttermin helfen. Ab 1. April 2017 sind die Terminservicestellen auch für die Vermittlung von Psychotherapeuten zuständig.

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Pflegegrade ab 2017

Zum 1.1.2017 wird der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff als Kernstück des Pflegestärkungsgesetzes II eingeführt. Aktivitäten und Fähigkeiten des pflegebedürftigen Menschen werden künftig in allen Lebensbereichen betrachtet. Die zuvor von vielen Betroffenen als zu eng empfundene körperbezogene Sicht soll dann der Vergangenheit angehören. Hier finden Sie eine Zusammenfassung darüber, was Sie über die Begriffe Pflegebedürftigkeit und Pflegegrade wissen sollten.

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Krankenversicherung der Rentner

Rentner, die privat oder freiwillig gesetzlich versichert sind, können aufgrund einer Neuregelung seit 1. August 2017 leichter in die günstigere Gesetzliche Krankenversicherung für Rentner wechseln. Näheres dazu lesen Sie hier:

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Frage des Monats an den Patienten-  und Pflegebeauftragten

Änderung der Versicherungspflichtgrenze

Frau H. fragt:
Ich bin Angestellte und derzeit privat krankenversichert. Ich habe gelesen, dass im nächsten Jahr, also 2018, die Versicherungspflichtgrenze auf 59.400 Euro brutto angehoben wird. Mein Einkommen wird aber voraussichtlich etwas darunter liegen. Werde ich automatisch wieder gesetzlich krankenversichert oder gibt es auch eine Möglichkeit trotzdem in der privaten Krankenversicherung zu bleiben.

zur Antwort des Patienten- und Pflegebeauftragten